![[Media Bild]](/!MediaImgmod_x230y345_189rdq9zd.jpg)
Am 23. Dezember 1978 ist die Gondelbahn Grindelwald-Männlichen eröffnet worden. Im Gründungsprospekt aus dem Jahre 1977, der zugleich als Einladung zur Aktienzeichnung galt, ist zu lesen: «Grindelwald als Kurort besitzt ein ausgesprochen ungünstiges Verhältnis zwischen Transportkapazität ab Tal und Beherbergungskapazität. Insbesondere der beträchtliche Ausflugsverkehr erfordert eine zusätzliche Transportkapazität.» Die Initianten der Bahn erachteten es als unabdingbar, die Transportmöglichkeiten im Winter zu den höher gelegenen Anlagen zu verbessern und die Gäste im Sommer zu Aussichtspunkten und Wandergebieten chauffieren zu können. Der Bau der GGM dränge sich geradezu auf, so argumentierten sie, wenn man bedenke, dass das schnessichere und windgeschützte Skigebiet am Männlichen direkt erschlossen werde und sich damit die Skisaison im Frühjahr verlängere. Im Sommer ergäben sich zudem interessante neue Rundreise- und Wanderangebote. Die Gründer setzten ihre Ziele hoch: Die Gondelbahn Grindelwald-Männlichen wurde mit einer Länge von mehr als sechs Kilometern zur längsten Gondelbahn der Welt – und sie ist es übrigens bis heute geblieben. Der Bau kostete damals rund 22 Millionen Franken, wovon die Hälfte mit Eigenkapital finanziert worden ist.